X

lotsremark Projekte, Klybeckstrasse 170, 4057 Basel

12. Dezember 2022 – 07. Januar 2023.
Geöffnet Freitags 16:00–18:00 und nach Vereinbarung.

Eine Ausstellung von Janine Stoll und Harald Kraemer

Eröffnung: Sonntag, 11. Dezember 2022, 11:00–16:00

Im Dezember 2012 eröffnete lotsremark Projekte in Kleinbasel mit einer Gegenüberstellung der Lettres Ouvertes von Marcel Broodthaers und Mindmaps von George Steinmann. Seitdem fanden mehr als 30 Projekte statt. Seit 2014 sind lotsremark Projekte auch in Hong Kong aktiv und 2020 startete ein Artist-in-Residence-Programm.

Mit der Ausstellung X wird die Idee der dialogischen und konfrontativen Begegnung aufgegriffen. Werke von Pierre Haubensak, Beat Feller, Adrian Falkner, Klaus Merkel, Kat Suryna, Matthias Liechti, Robert Lettner und Herbert Starek sind in Konstellation zueinander gesetzt.

Die Bewertung der Kunst

Kunstmuseum Reutlingen

10.Dezember 2022 - 01. Mai 2023

Die Ausstellung ist konzipiert von Fabian Ginsberg

Wenn wir behaupten, Kunst sei eine Frage der Bewertung, genügt es uns nicht, dass Kunstwerke bewertet werden, denn das setzte den festen Wert als Kunstwerk schon voraus. Wir sagen, die Kunst der Kunst - im Gegensatz zur Kunst der Rede, der Kunst der Liebe oder vieler anderer Künste - sei es, sich gerade der Frage der Bewertung zu widmen, ohne einen bestimmten Wert in den Dingen schon vorauszusetzen. Freilich kennt der Ausstellungsbetrieb Mechanismen, Dinge als Kunst aufzuwerten und sie als Kunstwerke somit kritischer Bewertung zu entziehen. Dagegen wäre eine Kunstpraxis der Bewertung der Mechanismen der Bewertung ausstellenswert. Eine künstlerische Perspektive, die in den Dingen einen Prozess widersprüchlicher Bewertung entdeckt, ermöglicht die Offenlegung der Herstellung von Bedeutung, ihrer Vermittlung und immer neuer Wertung. Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Kienzle umfasst Bilder, Texte und Videos der Künstler Jack Goldstein, Josef Kramhöller, Ketty La Rocca und Klaus Merkel.


When we claim that art is a question of evaluation, it is not enough for us that works of art are evaluated, because that already presupposed the fixed value as a work of art. We say that the art of art - in contrast to the art of speech, the art of love or many other arts - is to devote itself precisely to the question of valuation, without already presupposing a certain value in things. Of course, the exhibition business knows mechanisms to valorize things as art and thus to withdraw them from critical evaluation. In contrast, an art practice of evaluating the mechanisms of evaluation would be worth exhibiting. An artistic perspective that discovers in things a process of contradictory evaluation enables the disclosure of the production of meaning, its mediation, and ever new valuation. The exhibition with works from the Kienzle Collection includes images, texts and videos by the artists Jack Goldstein, Josef Kramhöller, Ketty La Rocca and Klaus Merkel.

The exhibition is conceived by Fabian Ginsberg.

The Fiction of Property II

Berlin, Kienzle Art Foundation
10. September 2022 - 18. Februar 2023
Eröffnung: 9. September 2022 um 00:00 Uhr

The Fiction of Property II

KIENZLE ART FOUNDATION
Bleibtreustrasse 54, 10623, Berlin

10.September 2022 - 18.Februar 2023

eine Ausstellung von Bertold Mathes

Monika Baer, Wolfgang Betke, Marieta Chirulescu, Elizabeth Cooper, Michael Franz, Fabian Ginsberg, Suzanne Joelson, Jasmine Justice, Josef Kramhöller, Claudia Kugler, Frank Maier, Bertold Mathes, Klaus Merkel, Jos van Merendonk, Julia Schmidt, Dominik Sittig, Klaus-Martin Treder, Anke Völk

Im zweiten Teil des Ausstellungsprojekts The Fiction of Property zeigt die Kienzle Art Foundation erneut eine kuratiere Auswahl von „Werken der Malerei“ aus der Sammlung Kienzle. The Fiction of Property II umfasst dabei den Zeitraum seit den 1990er-Jahren bis heute. Es werden Arbeiten von Künstler*innen gezeigt, die sich mit ihrem Werk im engeren oder weiteren Sinne im Format des Tafelbildes bewegen. Dabei zeichnet sich sowohl in der Materialität als auch in der inhaltlichen und formalen Struktur der verwendeten Mittel ein breites Spektrum ab. Diese Vielfalt an Möglichkeiten ist den individuell jeweils sehr eigenen Programmatiken und inhaltlichen Notwendigkeiten der beteiligten Künstler*innen geschuldet.
Die ihnen gemeinsame Eigenschaft ist dann aber, dass die jeweilige Arbeit einer strukturellen, formalen, technischen, inhaltlichen, etc. Beschreibung zugänglich ist und sich darin nicht erschöpft oder verbraucht, sondern ihre spezifische Eigenmacht und Fiktion bewahrt und sich damit in einem freien Raum jenseits von „Konzeptualismus“ oder „Repräsentation“ befindet. In vielfältigster und manchmal scheinbar auch widersprüchlicher Weise geht es bei den Werken in dieser Ausstellung doch immer um die Frage nach der Unmöglichkeit oder Möglichkeit eines Bildes. Ein besonderes Interesse gilt dabei dem Dualismus von in Bewegung gesetztem „Material“ (zu verstehen in vielfacher Hinsicht) und dessen, in ein wie auch immer geartetes Bildwerk geronnene ästhetische Sprachfähigkeit. Das Bild, sei es jetzt Malerei, Gemälde, Assemblage, ein digital vorbereiteter Print oder noch Anderes, zeigt sich in exemplarischer Weise als mediale Zustandsform eines dynamischen Prozesses.
Die Ausstellung gliedert sich in drei Kapitel: Präsenz und Dekonstruktion des Materials, Provisorischer Inhalt und fragile Emergenz, Entwertung des Bildes und Hoffnung auf dessen Wiederkehr.

The exhibition covers the period from the 1990s to the present day. Works are shown by artists who move with their work in the narrower or broader sense in the format of the panel painting. A broad spectrum is evident in terms of both the materiality and the content and formal structure. The exhibition consists three chapters: Presence and deconstruction of the material, provisional content and fragile emergence, devaluation of the image and hope for its return.

Hommage an Museum Abteiberg / 50. Edition Jahresgaben / 120 Jahre Museumsverein / zum 40. - jährigen Jubiläum 2022

Museum Abteiberg
Mönchengladbach

ein Projekt und eine Ausstellung des Museumsvereins Museum Abteiberg

17. November 2022 - 22. Januar 2023